Daily News: SR Final Table, Super Bowl, EPT Berlin Freerolls und Negreanu vs. Hellmuth
Herzliche Gratulation, Werner Sutter! Der 34. des Swiss Ranking 2009 (alle Infos dazu hier) gewinnt den "Swiss Ranking Final Table 2010", zu dem gestern Sonntag im Card Casino Zürich die besten Spieler der Jahresrangliste angetreten waren. Im Heads-Up setzte sich Sutter gegen den derzeit bärenstarken Marco Burri durch, in der letzten Hand pushte er 
auf einem Flop von 

mit zwei Herz, Burri callte mit 
, kriegte aber keine Hilfe vom Board.
Werner Sutter gewinnt ein Preisgeld von 3510 Franken und obendrauf ein Gratis-Ticket für die EPT Berlin im Wert von 5300 Euro. Marco Burri darf sich über 2808 Franken und ein Buy-In für die Swiss Poker Master Tour (SPMT) im Wert von 550 Franken freuen. Die Rangliste der letzten Zehn sieht aus wie folgt:
1. Werner Sutter
2. Marco Burri
3. Hans Pfister
4. Daniel Walter
5. Carlo Muscarello
6. Thi ThuYen Pasche
7. Hanspeter Zurbrügg
8. Kaspar H. Schmid
9. Chris Engeler
10. Ralph Kalman
Die ganze Action des "Swiss Ranking Final Table 2010" kann man im Archiv unseres Live-Tickers nachlesen, den Link dazu finden Sie rechts in der Spalte. Optische Impressionen finden Sie in unserer Foto-Galerie hier.
A propos EPT Berlin: PokerStars bietet an jedem Wochenende im Februar exklusive "EPT Berlin Freerolls" an, beim grossen Finale am 24. Februar gibt es gar drei EPT-Packages zu gewinnen – und das ohne Teilnahmegebühr. Wer noch keinen PokerStars-Account hat, kann sich hier kostenlos anmelden. Mehr Infos zu den "EPT Berlin Freerolls" gibt es hier.
Und wenn wir schon gleich beim Thema sind: Wie das Online-Magazin hochgepokert.de berichtet, hat PokerStars mit Michael "The Doc" Keiner einen neuen Profi verpflichtet. Keiner hatte vor ein paar Wochen die Trennung von seinem bisherigen Sponsor 888.com bekannt gegeben und die Zusammenarbeit mit einem neuen Partner in Aussicht gestellt. Um wen es sich dabei handelt (der Name PokerStars hatte natürlich sofort die Runde gemacht) hätte offiziell erst kommende Woche kommuniziert werden sollen.
In der Nacht auf Montag wurde nicht nur gepokert, sondern auch Football gespielt. In Miami fand die 44. Ausgabe des Super Bowl statt, den die New Orleans Saints mit 31 zu 17 gegen die favorisierten Indianapolis Colts gewannen. Das ist eine ausgewachsene Sensation, hatten sich doch fast alle Sportwetten-Experten in bisweilen lauten Tönen darüber lustig gemacht, wie einseitig dieses Finale werden würde. Wiederholt war von Wetten in Millionenhöhe zu hören, die auf die Colts (und damit auf die Verlierer) abgeschlossen worden sein sollen. Was das alles mit Poker zu tun hat? Nun, Kolumnist Matt Youmans berichtet von einem Gerücht, das besagt, Phil Ivey habe Profi-Wetter Billy Walters dabei geholfen, eine 2-Millionen-Dollar-Wette auf Indianapolis abzuschliessen. Ob das stimmt, und ob Ivey dabei nur seinen guten Namen oder auch eigenes Geld aufs Spiel gesetzt hat, ist leider (noch) nicht bekannt.
Besser machte es Doyle Brunson, der in seinem aktuellen Blogeintrag verrät, dass er die Hälfte der 100'000 Dollar, die er dank dem Sieg der Colts über die New England Patriots gewonnen hatte, auf die New Orleans Saints setzen will. Abgesehen davon hat "Texas Dolly" im Moment aber wenig zu lachen. Offenbar setzt ihm das Alter langsam etwas zu (der Mann ist 76), ausserdem zwingt ihn eine bevorstehende Zahnoperation, seine Teilnahme an der "PartyPoker Premier League IV" abzusagen. Bis zur World Series of Poker im Sommer will Brunson nun etwas kürzer treten.
Gleiches würde auch Phil Hellmuth nicht schaden. Der wohl bekannteste Pokerspieler der Welt (und der beste, selbstverständlich!) musste sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder den Vorwurf anhören, sein Spiel könne langsam nicht mehr mit seinem Mundwerk mithalten, und Hellmuth verträgt diese Ansicht verständlicherweise gar nicht. Nun äusserte sich auch Daniel Negreanu sehr kritisch zum Spielverständnis des "Poker Brat", in seinem Blog seziert der Kanadier ein paar Hände, die Hellmuth anlässlich des WSOPE Caesar’s Cup gespielt hatte. Unter anderem foldete Hellmuth als Short Stack 
im Big Blind, nachdem der Button mit einem Raise eröffnet hatte. Laut Negreanu ein klarer mathematischer Fehler, "der Spielern wie Chris Ferguson oder Andy Bloch niemals passieren würde". Hellmuth, so Negreanu weiter, sage zu solchen Situationen jeweils nur "So spiele ich halt", und das sei wohl auch der Grund, warum er in den Internetforen stets unter Beschuss komme.
Zum Abschluss noch drei Einzeiler, die zu wichtig sind, um sie wegzulassen, aber halt doch nicht wichtig genug, um an einem Montagmorgen allzuviel Zeit damit zu verlieren:
- Mutter zockt im Casino Schaffhausen, vergisst 6-jährige Tochter im Restaurant (hier).
- Jeff Madsen gewinnt das Borgata Winter Poker Open in Atlantic City (hier).
- Ein Skandal entsteht rund um Online-Instruktor Jason Ho (hier).
Chop! Chop! gibt es wieder morgen Dienstag.









