Omaha brutal! Patrik Antonius verpasst und verpasst und verpasst und verpasst
Wer regelmässig Texas Hold'em spielt, weiss, dass es durchaus möglich ist, am Flop die schwächere Hand zu halten als sein Gegner, statistisch betrachtet aber dennoch ein Favorit auf den Gewinn der Hand zu sein. Auf einem Flop mit 

beispielsweise ist der Spieler mit 
ein 54%-Favorit, obwohl er gegen seinen Gegner, der 
hält, zurückliegt. Noch.
Beim Omaha sind diese Beispiele noch krasser. In der folgenden Hand, die sich beim Cash Game während den Aussie Millions in Melbourne zutrug beispielsweise, hielt Andrew Robl mit 


auf einem Flop mit 

lediglich ein paar Asse, womit er gegen Patrik Antonius' Monster-Draw mit 


ziemlich deutlich zurücklag. Obwohl der Finne noch keine made hand hatte, galt er als 73%-Favorit, die Hand spätestens am River zu gewinnen. Er callte dann auch ziemlich locker, nachdem Robl ihn mit einem Push aus der Hand zu drücken versucht hatte, und er willigte auch ein, Turn und River gleich vier Mal dealen zu lassen (mehr dazu hier). Statistisch betrachtet dürfte Antonius auf drei von vier Boards gewinnen, Robl brauchte schon sehr viel Glück, um nur schon mit einem Chop davonzukommen.
Doch dann passierte das hier...









